"Polen
und Deutschland im gemeinsamen Europa"
„Polen und Deutschland im gemeinsamen Europa“ – unter diesem
Titel stand ein Seminarzyklus für Studierende und Doktoranden
mit Veranstaltungen zwischen Herbst 2007 und Sommer 2008. Das
im Rahmen des Programms „Europa für Bürgerinnen und Bürger“
von der Europäischen Union geförderte Projekt wurde von der
Berlin-Brandenburgischen Auslandsgesellschaft e.V. in Zusammenarbeit
mit der Universität Potsdam, der Adam-Mickiewicz-Universität
Posen, dem Westinstitut Posen sowie dem WeltTrends e.V. durchgeführt.
Unter
großem studentischen Interesse fand am 9.11.2007 in der Europa-Universität
Viadrina Frankfurt (Oder) sowie am Collegium Polonicum in S³ubice
die feierliche Auftaktveranstaltung des Projektes statt. Das
Projekt und seine Mitwirkenden wurden den etwa 50 Teilnehmern
vorgestellt. Sie hatten Gelegenheit, ihre Vorstellungen von
der gemeinsamen Arbeit zu diskutieren, und fanden sich in vier
binationalen Arbeitsgruppen zusammen, die sich im weiteren Projektverlauf
mit folgenden Themenfeldern auseinandersetzten:
- Struktur
und Perspektiven der EU
- Gemeinsame
Außen- und Sicherheitspolitik
- wirtschaftliche
Kooperation sowie
- „Deutsch-Polnische
(Medien-)Kommunikation“.
Im
weiteren Verlauf der Auftaktveranstaltung begann eine erste
inhaltliche Auseinandersetzung mit der deutsch-polnischen Zusammenarbeit
im gemeinsamen Europa. Herr Bartlomiej Wierzbicki von der Initiative
Oderland-Nadodrze regte mit seinen Ausführungen zur „Suche nach
neuen Formen der grenzüberschreitenden Kooperation. Eine Initiative
aus dem Eurodistrict Oderland Nadodrze“ zur Diskussion an.
Auch
ein Essaywettbewerb unter dem Titel „Gemeinsam für Europa. Neue
Wege zur deutsch-polnischen Zusammenarbeit“ wurde im Laufe dieser
Veranstaltung angekündigt. Er war integrativer Bestandteil dieses
Projektes und wurde für Studierende und Doktoranden aus ganz
Deutschland und Polen ausgeschrieben. Bis Ende Februar 2008
sandten 21 Studierende und Doktoranden ihre Beiträge ein. Eine
deutsch-polnische Jury, bestehend aus Prof. Dr. Jochen Franzke
(Universität Potsdam), Prof. Dr. Bogdan Koszel (Adam-Mickiewicz-Universität
Posen), Prof. Dr. Andrzej Sakson (Westinstitut Posen), HD Dr.
Raimund Krämer (Zeitschrift WeltTrends) und Kilian Kindelberger
(Berlin-Brandenburgische Auslandsgesellschaft e.V.) begutachtete
die Beiträge und wählte die Preisträger aus. Aufgrund der Qualität
der Beiträge wurden insgesamt sieben Preise vergeben, zwei erste
Preise, ein zweiter Preis, drei dritte Preise sowie ein Sonderpreis
für gemeinsame deutsch-polnische Arbeit.
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