Das Projekt umfasst eine Reihe von Seminaren
für eine Gruppe von 33 deutschen und niederländischen Bürgern.
Ziel ist es, Benachteiligte, insbesondere MigrantInnen, über
die Europäische Union zu informieren und sie für die europäische
Integration zu begeistern.
Die teilnehmenden Migranten haben in ihren
Herkunftsländern in der Regel kaum Kenntnisse über die EU
erhalten, und auch in ihrer neuen Heimat haben sie wenig Zugang
zu Bildungsangeboten. Das Projekt dient dazu, ihnen Kenntnisse
über die Grundlagen der Europäischen Union zu vermitteln.
Um dies zu erreichen, kommen sie an insgesamt
vier Seminarterminen an verschiedenen Orten in Deutschland
und den Niederlanden sowie in Brüssel zusammen, um Europa
kennen zu lernen und sich zu europapolitischen Themen auszutauschen.
Im Projekt reflektieren die Teilnehmer, wo kulturelle Unterschiede
oder Gemeinsamkeiten liegen und wie sich ihre Migrationsbiografie
auf ihr „Europäisch-Sein“ auswirkt. Gleichzeitig sollen sie
„Europa“ kennen lernen, das in ihrem Alltag in der Regel bisher
keine sichtbare Rolle spielt. Die Teilnehmer lernen, wo konkreter
Nutzen der EU liegt und welche Bedeutung sie für das eigene
Lebensumfeld hat.
Alle Seminartermine werden umrahmt von einem
touristisch-kulturellen Begleitprogramm, das dazu dient, den
Alltag der Projektpartner kennen zu lernen und das Verständnis
füreinander zu erhöhen. Es erleichtert zudem das Kennen lernen
und trägt erheblich zu einer besseren Arbeitsatmosphäre bei.
Das Projekt ist Bestandteil der Aktivitäten
der Europäischen Akademie Brandenburg.